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Sie haben die Wahl...

Tja, morgen ist dann also Europawahl.
Und ich hab, ein bisschen inspiriert von -> Mary die letzten Tage damit verbracht, eine Entscheidung zu treffen, wo ich mein Kreuzchen machen werde.
Da ich keine Zeit hatte, groß nach Parteiprogrammen zu suchen und die zu lesen, hab ich zunächst mit Hilfe des -> Wahlomat eine Vorauswahl getroffen.
Dabei galt es zunächst, seine Meinung zu fast 40 Statements anzugeben.
Gar nicht so einfach, denn zugegebenermaßen musste ich mich bei dem ein oder anderen Statement erst mal schlau machen, was genau gemeint ist, oder welche Folgen das haben könnte, wenn es auf die eine oder andere Weise umgesetzt würde.
Letztlich konnte ich aber mein "stimme zu" und "Stimme nicht zu" verteilen und nun meine Ansichten mit den Ansichten der meisten Parteien, die zur Wahl stehen, vergleichen und mir sogar sagen lassen, mit welcher Partei ich die meisten Übereinstimmungen habe.
Dummerweise gehörten dazu welche, die ich auf keinen Fall wählen möchte, weil mir die Grundeinstellung der Parteien nicht gefällt.
Und was nun?
Aus Spaß klickte ich auch diverse der "kleinen" Parteien an, die sich mit Namen/Gesinnung nicht auf den ersten Blick für mich disqualifizierten.
Ich informierte mich über die, mit denen ich die höchste Übereinstimmung hatte, mal näher und las die Parteiprogramme oder Auszüge daraus.
Und ich muss sagen, das lohnt sich schon.
Jetzt kann man darüber streiten, ob es sinnvoll ist, morgen einer dieser Parteien seine Stimme zu geben anstatt den "üblichen Verdächtigen".
Es reicht ja vermutlich eh nicht.
Andererseits habe ich keine Lust, einer "großen" Partei meine Stimme zu geben, wenn die Hälfte dessen, was sie im Programm stehen hat, nicht dem entspricht, was ich mir wünsche.
Ist es vielleicht also doch sinnvoll, eine "kleine" Partei zu wählen und so zum Ausdruck zu bringen, dass man die "großen" gerade nicht so berauschend findet?
Gibt es andere, die das auch tun?
Und haben die kleinen Parteien nur deswegen keine Chance, weil sie zu unbekannt sind oder weil die wenigen darunter, die ein umfassendes Programm bieten, zwischen denen untergehen, die sich einem bestimmten Thema oder einer extremen Gesinnung widmen?
Fragen über Fragen.
Vermutlich entscheide ich morgen erst vor Ort, wo mein Kreuzchen letztlich hinkommt.
Nur eins ist klar: ich werde ein Kreuzchen machen.
Denn auf irgendwelche radikalen Typen, die durch meine Nichtwahl Chancen bekommen würden, habe ich erst recht keine Lust!

Wahlhuhn am 6.6.09 22:24

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ursel / Website (6.6.09 22:29)
Hallo Wahlhuhn,

genauso, wie Du es beschrieben hast, geht es mir auch! Auch ich bin auf besagten Wahl-O-mat gestoßen. Und erlebte bei der Auswertung eine Überraschung, denn da kam eine (große) Partei raus, mit der ich nicht gerechnet hatte. Danach wurde mir klar, dass ich mich in der letzten Zeit eher von Personen beeindrucken lies statt von den eigentlichen Positionen der Partei. Aber: Die sehen auf Papier auch schön aus, aber umgesetzt?
Ich weiß noch nicht genau, wen ich morgen wähle. Aber grundsätzlich denke ich folgendes: Falls man mit den momentan herrschenden Parteien nicht zufrieden ist, sollte man die kleinen, aber im Parlament vertretenen stärken. Wenn man seine Stimme irgend einer unbekannten Partei gibt, die die 5%-Hürde nicht schafft, ist sie gewissermaßen auch verloren.

Aber wählen gehen ist klar!


wibi (7.6.09 11:57)
kommt grad von der Mannschaftsfahrt, hat grad nochmal den Wahl-o-Mat angeschmissen, obwohl sie schon vorher wusste, was sie wählen wird. Und siehe da: Das Ergebnis ist "ihre" Partei...

Also: Auf gehts zur Wahl, ab in den Kindergarten.

Und anshcließend zum Turnier...