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...fast wie Urlaub

... war das letzte Wochenende.
Ilka war ja schon am Mittwoch zu mir gekommen und konnte so mal hautnah erleben, womit ich mich täglich so beschäftige.
Damit es ihr nicht zu langweilig wurde, hab ich sie gleich mal mit Arbeitsblätter ausschneiden und anmalen lassen.

Aber am Freitag, nach einem auffallend gut gelungenen Schultag - ich bin immer noch total begeistert - ging es abends schließlich los nach Berlin. Anders als in den Sommerferien habe ich hier direkt die erste Minute dieser Alltagsflucht richtig genossen.
Auf halber Strecke stieß dann Inga zu uns, was der Freude natürlich auch sehr zuträglich war.
In Berlin angekommen, wurden wir von Kevin, Angie, antje und Alex am Bahnhof abgeholt. Nach einem Essen bei einer weit verbreiteten amerikanischen Fastfoodkette trennten sich unsere Gruppen. Inga und ich fuhren mit zu Kevin, während Ilka ihr Lager bei antje und Alex aufschlug.
Den Abend verbrachten wir redend...also, zumindest verbrachten ihn Kevin und Inga redend...und die Nacht auch direkt.
Ich selbst bin irgendwann weggepennt.
Hühner sind schließlich tagaktive Tiere.

Am nächsten Tag frühstückten wir erst einmal in Ruhe und machten uns dann auf den Weg, um noch ein bisschen durch Berlin zu wandern und zu sehen, was so auf dem ökumenischen Stadtkirchenfest los war.
Angie gesellte sich nach einiger Zeit zu uns und wir gingen Eis essen. Anschließend kehrten wir wieder zum Stadtkirchenfest zurück und schauten uns die verschiedenen Stände an.
Ich muss sagen, dass ich es dort echt nett fand. An den Ständen, wo wir uns länger aufgehalten haben, waren überall sehr nette Menschen und es gab zum Teil auch echt interessante Angebote und Informationen. Irgendwann fanden wir in der Nähe der Bühne eine Gruppe aus dem Wise Guys-Forum.
Wir gesellten uns zu ihnen und während ein Teil unseres Grüppchen dort auch blieb, ging ein anderer Teil noch einmal ein bisschen herum und zu McDoof aufs Klo, weil das irgendwie doch angenehmer ist als die auf dem Fest bereit gestellten Dixie-Klos.
Kurz vor dem Gottesdienst kamen wir wieder zurück und zogen mit unserer Decke etwas weiter in Richtung Bühne.
Wir feierten den Gottesdienst mehr oder minder begeistert und überzeugt (ich fand ihn für einen Großveranstaltungs-Gottesdienst ganz okay) mit. Kaum war der Gottesdienst zu Ende, schnappten wir allerdings unsere Sachen und beeilten uns, direkt vor die Bühne zu kommen. Schließlich wartete nun der Höhepunkt des Tages auf uns: das Wise Guys-Konzert.
Und wie nicht anders zu erwarten, war es toll. Sogar sehr toll.
Schon der Soundcheck war witzig.
Man fand heraus, dass die Lautstärke aufgrund einer von einem Nachbarn erwirkten Beschränkung nicht voll aufgedreht werden konnte. Klar, dass dieser Nachbar das ganze Konzert über das Opfer schnippischer Bemerkungen wurde. Außerdem hatte der nette Mensch offenbar nicht bedacht, dass man zwar die Technik leiser drehen kann, nicht aber die Zuhörer des Konzertes. Und so zeigten wir, wann immer die Jungs auf der bühne das von uns verlangten, was unsere Stimmen so hergaben. Der Nachbar rief daraufhin die Polizei, die aber nur feststellen konnte, dass alles in bester Ordnung war. Schade auch.
Vielleicht war es diese Tatsache, vielleicht aber auch die, dass die Wise Guys selbst sehr gut gelaunt erschienen, die bei dem Konzert diese wirklich außergewöhnliche und wie Inga treffend meinte "familiäre"Stimmung erzeugte.
Selbst ein angetrunkener Mann, der sich mitten im Konzert zwischen uns drängte, konnte die Stimmung nicht verderben und wurde mit Hilfe von Dän und zwei Sicherheitsleuten wieder aus der Menge gebracht.
Einziger Nachteil des ganzen Konzertes: es war wieder mal viel zu schnell vorbei.
Den Rest des Abends verbrachten wir noch in diversen Nahrungsaufnahme-Einrichtungen, bevor wir vom Konzert immer noch gut gelaunt in unsere Betten und Schlafsäcke krochen. Diesmal redete ich tapfer bis kurz vor vier Uhr mit.

Am Sonntag reichte die Zeit noch für ein gemütliches Frühstück, bevor mittags unser Zug gen Heimat fuhr. Es ist ja schon immer ein bisschen seltsam, nach so einem tollen Wochenende in die Realität zurück zu kommen. Doch spätestens, als Inga den Zug auf halber Strecke verließ und ich den Rest des Weges alleine zurücklegen musste, kam ich ganz langsam wieder zurück. Die noch vorzubereitende Schulstunde für heute gab mir dann zuhause den Rest.

Trotzdem muss ich zu dem Wochenende sagen:
Es war toll und, auf das Geld und den Schlafmangel bezogen:
Das war's wert!

Ein besonderer Dank gilt Kevin, der uns so nett aufgenommen hat und mit dem wir ein sehr schönes Wochenende hatten.

Urlaubshuhn am 11.9.06 14:50

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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Inga / Website (11.9.06 21:50)
ich hatte heute den Tag über auch immer wieder diese "ich will zurück"-Anfälle.. immer ein deutliches Anzeichen dafür, dass das Wochenende mal wieder außergewöhnlich gut war.

Und übrigens: das Konzert war doch echt irgendwie toll.. und so familiär ;-)


Birthe / Website (12.9.06 16:43)
ich wär auch gerne da gewesen *seufz*
aber dafür hab ich jetzt meine praktische Prüfung hinter mir *freu*