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Schatzsuche...

Im Zusammenhang mit den Treffen zur Planung der Beatmesse geht mir folgender kurzer Bibeltext momentan immer wieder mal durch den Kopf:

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
(Mt 13, 44)


Die Kernaussage, die wir während der Beatmesse herausstellen wollen, ist, dass man im Leben, das immer unüberblickbarer und vielschichtiger wird und in dem man manchmal auf eine Art "Nummer, mit der gerechnet wird" reduziert wird, eben auch seinen Schatz, also das, was einem wirklich wichtig ist, finden muss und das dann auch vertreten sollte.
So viel als Vorlauf.

Vor ein paar Tagen hab ich dann folgende Aussage gehört: "Ich hatte die letzten Jahre eine richtig tolle Zeit, in der ich auch sehr zufrieden war. Wenn mir das jetzt in einem anderen Bereich nochmal so gelingt, wär das echt der Knaller."
Der Mensch, der das gesagt hat, hat offensichtich riesiges Glück. Er hat direkt zwei Schätze gefunden.
Einen, den er die letzten Jahre gehütet und gepflegt hat und einen, für den er den jetzigen Schatz hergibt, um sich in eine neue und unbekannte Zukunft mit dem neuen Schatz zu stürzen.
Ich dagegen habe momentan eher das Gefühl, dass ich meinen Schatz nie finde.
Manchmal weiß ich noch nicht mal so genau, wonach ich suche. Und wo ich suchen soll. Schließlich ist nicht in jedem Acker eine Perle. In vielen sind nur holprige Kieselsteine.
Davon finde ich gerade echt ne Menge.

Gut in den letzten Tagen waren immerhin auch ein paar richtig schöne, glitzerne oder angenehm runde Kieselsteine dabei.
Ein richtig gutes Gespräch mit jemandem, den ich nett finde, ein Treffen mit Freundinnen, eine Mail mit tollem Inhalt (an dieser Stelle Gruß an wibi), Ferien, Konzerte.
Da spüre ich dann schon, dass es dieses Gefühl ist, das ich will.
Das Gefühl, in diesem Moment zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.
Ich hoffe wirklich, dass sich im nächsten Jahr endlich wieder ein Ort und eine Zeit findet, in der es mir öfter so geht. Ich weiß ja, dass es geht. Immerhin ging es früher ja auch.

suchendes Huhn am 22.12.08 12:13

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