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summer moved on...

Ja, so schnell kann's gehen.
Kaum haben sie angefangen, sind die Ferien auch schon wieder vorbei. Schade.
Ich muss sagen, dass diese 6 Wochen mir verdammt gut getan haben. Allerdings hab ich trotzdem das Gefühl, dass ich noch 6 Wochen brauchen würde, bis es mir wirklich komplett gut geht.
Da ich vom Ferienstart ja schon berichtet habe, folgen jetzt meine Eindrücke vom Ferienende.

Die letzten zwei Wochen waren eine sehr geniale Zeit.
Ich war ja mit Mareike auf Spendentour und es war einfach klasse. Wir fuhren regelmäßig den Unwettern davon und wurden nur einmal ein kleines bisschen nass. Alleine das war schon super. Aber auch das Unterwegssein an sich ist toll. Man hat ein erreichbares Ziel, fährt darauf zu und kann dabei die Landschaft genießen, gute Gespräche führen oder einfach den eigenen Gedanken hinterherhängen. Das tut verdammt gut.
Außerdem kann man ohne Ende futtern und nimmt trotzdem ab, weil man ja pro Tag mehrere Stunden Sport macht.
Das Blöde ist dann nur, dass ich für meinen Teil irgendwann kaum noch Hunger hatte.
Im Anschluss hatten wir dann ein paar Inseltage inklusive Konzert auf Juist und Norderney.
Nachdem der erste Tag eher den Charakter eines Wüstensturms hatte, bei dem einem der Sand beißend auf die Beine weht, folgte danach ein richtiger Strandtag. Juist hat echt einen genialen, superbreiten und langen Sandstrand. Herrlich!
Das Konzert auf Juist war auch sehr schön, unplugged und mit vielen lustigen kleinen Einzelheiten. Gut, Eddis Ansage über unsere Radtour und Misereor war sehr wirr, aber wir konnten uns trotzdem nicht darüber beklagen, dass die Leute zu wenig Geld bei uns gelassen haben.
Der Afterglow auf Juist war vom Ambiente her eigentlich sehr schön, nämlich im Garten und mit Kerzen usw., aber leider für meinen Geschmack viel zu voll.
Am nächsten Tag habe ich die Zeit genutzt, um ganz alleine noch mal zum Meer zu gehen und etwas zu schwimmen. Mein Kopf war überfüllt mit Eindrücken und Gefühlen und das angenehm kühle Wasser half, alles wieder in geregelte Bahnen fließen zu lassen.
Das war auch nötig, denn immerhin musste ich danach Ewigkeiten auf Schiffen verbringen, da es ja leider keine Direktverbindung nach Norderney gibt zw. nur an den Tagen, an denn wir gerade nicht fahren wollten. Zum glück verhielten sich die Schiffe ruhig und alles ging gut.
Über die Inselpfarrerin auf Juist hatten wir au Norderney ein Quartier im dortigen Pfarrhaus bekommen. Das war auch gut so, denn kaum waren wir im Raum, ging draußen die Welt unter. Später stand die halbe Innenstadt von Norderney unter Wasser.
Uns ging es aber trotzdem gut, wir gingen etwas essen und dann zum Konzert, wo wir für den Misereorstand zuständig waren. Es war toll, noch richtig viel vom Soundcheck mitzukriegen. Später im Konzert hatten wir hinten genug Platz um mitzuzappeln.
Der Afterglow hier war im Gegensatz zu Juist fast leer, weil alle zur Fähre mussten. Das war klasse. Es war Zeit, mal ein paar Worte über die Spendentour zu wechseln und genug Platz, um nicht irgendwo in die Ecke gequetscht zu werden.
Durch militantes Aussitzen (oder eigentlich Ausstehen) meinerseits folgte dann auch noch ein netter Kneipenabend. Geht doch!

Na ja, und jetzt bin ich wieder hier, gucke dem Regen draußen zu und schwelge in Erinnerungen an eine geniale Zeit.
Ab morgen heißt es dann endgültig: Back to reality.
Schade, es hätte für mich noch ewig so weitergehen können.

freudig-melancholisches Huhn am 10.8.08 09:57

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